Kredite für Selbstständige und Arbeitslose: Wie seriös sind Privatkredite?

Kredite bekommt man in Deutschland eigentlich nur, wenn man der Bank genügend Sicherheiten vorweisen kann. Selbstständige und Arbeitslose gehören nicht zu der gewünschten Klientel, es sei denn es ist anderes Vermögen beispielsweise in Form von Immobilien oder Wertpapieren vorhanden. Besonders für Arbeitslose und Existenzgründer mit geringem Einkommen ist es heutzutage schwer. Privatkredite versprechen eine Alternative zu sein, leider verlangen aber auch die privaten Anbieter gewisse Sicherheiten.

Kredit durch Bürgschaft oder Wertanlagen

Bevor Sie sich auf die Suche nach einem privaten Kredit machen, sollten Sie versuchen, mit Ihrer Bank zu verhandeln. Denn Privatkredite sind immer wesentlich teurer, die Zinsen liegen hier in der Regel deutlich höher. Selbstständige mit einem hohen, regelmäßigen Einkommen dürften eigentlich kein Problem haben, ihre Hausbank von ihrer Kreditwürdigkeit zu überzeugen. Gut ist es natürlich, wenn man weitere Sicherheiten wie eine Eigentumswohnung, eine Lebensversicherung oder Wertpapiere vorweisen kann. Auch ein Bürge aus der Familie erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit gewährt wird. Bei Arbeitslosen sieht die Situation wesentlich schwieriger aus. Für kleinere Beträge ist hier unter Umständen auch ein Kredit möglich, allerdings selten ohne Bürgschaft.

Was ist ein Privatkredit?

Bei einem Privatkredit leihen private Geldgeber Privatpersonen Geld. Eine Bank wird nicht eingeschaltet, es wird lediglich eine vermittelnde Agentur tätig. Viele Angebote sind seriös, allerdings ist der Privatkredite häufig sehr teuer. Stiftung Warentest hat einige Anbieter mit gut bewertet, eine Übersicht finden Sie hier auf der Seite privatkredit123.com. Doch ohne geregeltes Einkommen wird es auch schwierig sein, private Geldgeber zu finden. So beißt sich hier leider die Katze in den Schwanz, denn auch wenn das Geld von Privat kommt, sind die Bedingungen nicht unbedingt besser als bei den Banken.

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