• Computer & Internet Di, Feb 14, 2012

    Vor noch nicht allzu langer Zeit hat Mark Zuckerberg stolz verkündet, dass Facebook weltweit mittlerweile rund 800 Millionen Mitglieder hat. Dies ist durchaus eine beeindruckende Zahl, aber dennoch kann nicht ganz verschwiegen werden, dass die Entwicklung der Mitgliederzahlen zu stagnieren beginnt. In den Schwerpunktländern von Facebook, in den USA, Kanada und Großbritannien gingen die Mitgliederzahlen in diesem Jahr sogar zurück. Hatte Facebook in der Vergangenheit noch rund 20 Millionen neue User am Start, so sind es derzeit nur noch durchschnittlich etwa 12 Millionen, die jeden Monat neu dazukommen.

    Besonders schmerzlich ist für Facebook der Verlust von Mitgliedern vor allem in den USA und in Kanada. Seit einigen Monaten sind die Zahlen in diesen beiden Ländern konstant rückläufig und auch in Europa müssen in Hochburgen von Facebook wie etwa Großbritannien und auch Russland Verluste hingenommen werden. Bisher gelingt es Facebook zwar noch immer, die Anzahl der Mitglieder zu steigern, dies liegt aber ganz allein am Zustrom aus den sogenannten Schwellenländern. In Ländern wie Brasilien, Mexiko, Indonesien und Indien stoßen noch immer Monat für Monat sehr viele neue Mitglieder dazu. Aber auch diese Entwicklung wird irgendwann an seine Grenzen stoßen. Besonders auffällig ist, dass die Zahlen immer dann stagnieren oder gar zurückgehen, wenn in einem Land ein Mitgliederanteil von etwa 50 Prozent erreicht ist.

    Umso wichtiger wäre es für Facebook endlich in einem gigantischen Land wie China Fuß zu fassen.Doch noch immer wird hier das Internet streng zensiert und Facebook wird blockiert. Bisher ist auch keineswegs klar, wie Zuckerberg dort mit seinem sozialen Netzwerk jemals richtig vordringen will. Pläne gibt es schon lange und auch wenn immer wieder dementiert wird, so gibt es doch regelmäßige Gespräche. Doch bisher ohne Erfolg und zum Leidwesen von facebook.de ist auch keine Veränderung der Situation in Sicht. Für Facebook bleibt deshalb nur zu hoffen, dass sich der Konkurrent Google+ nur langsam entwickelt und so nicht noch mehr Mitglieder verloren gehen.

    Posted by webciti @ 00:54 for Computer & Internet |

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