Auch wenn der Begriff Fondue seinen Ursprung hat im französischen Begriff „fondre“ (schmelzen), so ist doch noch nicht gänzlich geklärt ob das Käsefondue aus der Schweiz oder den Savoyen (Frankreich) kommt. In der Regel wird es aber der Schweiz zugeschrieben, wo dieses Gericht seit den 50-er Jahren gegessen wird. In Deutschland ist das Fondue überaus beliebt beim geselligen Zusammensein mit Freunden, da es schnell und einfach zubereitet ist und durch den Rechaud genügend lange heiß bleibt um eine angeregte Unterhaltung während des Essens zu erlauben.
Welche Ausstattung benötigt man für ein Käsefondue?
Zunächst benötigt man folgende Ausstattung: Einen Fonduetopf, Caquelon genannt, weiterhin die Wärmequelle, den Rechaud. Dies ist ein Gestell das einerseits einen Brennbehälter besitzt und andererseits den Caquelon über der Flamme positioniert. Nun benötigt man noch spezielle Fonduegabeln. Dies sind zweizinkige Gabeln mit langem Griff und einer Art Widerhaken an den Zinkenspitzen.
Welche Zutaten benötigt man für ein Käsefondue?
Beim Fondue selbst kann man natürlich auf Fertigprodukte zurückgreifen, die komplett in den Caquelon gegeben werden und lediglich erhitzt werden müssen. Da aber die Zubereitung des Fondues nicht viel Arbeit macht, lohnt sich die eigene Herstellung auf jeden Fall. Zuerst reibt man den Fonduetopf mit einer Knoblauzehe aus. Dazu kommt dann der Weißwein, der langsam erhitzt wird. Nachdem dies geschehen ist, fügt man den geriebenen Käse unter ständigem Rühren hinzu. Bindung erhält man durch ein wenig Speisestärke, angerührt in Kirschwasser. Abgeschmeckt wird mit Pfeffer und Muskat, evtl. noch mit Kräutern. Zum Eintunken eignet sich am besten Baguette, manchmal werden auch gekochte Kartoffelwürfel verwendet.
Für vier Personen kann man sich nach diesen Mengen richten: je 400 g Greyerzer und Vacherin, 4 TL Stärke, 350 ml Weißwein (trocken), 20 ml Kirschwasser, Knoblauch, Pfeffer, Muskat. Dazu ca. 600 g Brotwürfel
Tipps:
Zu dünnflüssiges Fondue wird mit Speisestärke, aufgelöst in Weißwein oder Kirschwasser angedickt, du dickflüssiges Fondue wird mit Hilfe von Weißwein und einem weiter geöffneten Brennbehälter schnell wieder geschmeidig. Die Hitze verteilt sich im Fonduetopf besser, wenn auf den Rechaud eine Blechplatte gelegt wird, welche gleichzeitig das Anbrennen verzögert. Verwendet man Brot vom Vortag, rutschen die Würfel nicht so schnell von der Gabel.
Gleichgültig für welche Käsesorten man sich entscheidet und was man in die Käsemasse tunkt, eines ist sicher: Ein Käsefondue in trauter Runde, lässt behagliche Bilder von einsamen Berghütten und gemütlichen Kaminfeuern vor dem inneren Auge entstehen – Das ist Urlaub daheim.













