Ausgegraben
Die Archäologie ist eine interessante Wissenschaft, da sie auf den Spuren der menschlichen Vergangenheit wandelt. Durch Ausgrabungen wird versucht, die Geschichte in der menschlichen Entwicklung zu erklären, beweisen, herauszufinden. Das Wort kommt aus dem griechischen und bedeutet „die Lehre des Alten“. Bereits in der Renaissance beginnt ein größeres Interesse in Artefakten und es entsteht eine Art Sammelleidenschaft. Doch bereits im 16. Jahrhundert beginnen die Menschen neugierig auf ihre Vergangenheit zu werden und Denkmäler werden erfasst. Ende des Jahrhunderts werden unnatürliche Formationen in der Natur bemerkt und erstmals als mögliche Veränderungen durch Menschenhand erkannt. Mitte des 17. Jahrhunderts gibt es den ersten Lehrstuhl für Altertumskunde in Uppsala in Schweden. Die in Frankreich ausgegrabene Grabkammer in Cochorel bei Evreux gilt als erste archäologische Ausgrabung.
Mythologie wird bewiesen
Michele Mercati ist der erste, der Steinzeitartefakte als menschliche Erzeugnisse einstuft und ein Buch darüber schreibt, was jedoch erst über 100 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht wird. Archäologie ging nicht konform mit der Religion. Heute ist die Suche nach der Vergangenheit extrem fortgeschritten und man hat unglaubliche Entdeckungen gemacht, viele Theorien über den Haufen geworfen und neue aufgestellt. Ereignisse aus der Mythologie werden versucht zu beweisen – beispielsweise Troja, die Arche Noah etc. gesucht – und viele Dinge gefunden, die man vermutete. So weiß man heute welche Schuhart man vor Tausenden von Jahren trug, wie man
Wein herstellte und welche Wege Abraham das Volk Israel führte. Man hat nach alten Vorbildern Boote und Häuser gebaut, bewiesen, dass Theorien möglich sind und dadurch oftmals neue Beweise gefunden.
Tags: Archäologie, Wein
Posted in Wissenschaft
Comments are currently closed.