Man lernt schon als Kind, dass man drei Mal am Tag, natürlich nach dem Essen und vor dem zu Bett gehen, die Zähne putzen soll, da man sonst schlechte Zähne bekommt und der Karies die Zähne angreift. Inzwischen weiß man, dass Kariesbefall sich nicht durch Zähneputzen oder Zahnbehandlungen beim Zahnarzt allein heilen lässt. Karies ist auch ohne die Hilfe eines Zahnmediziners heilbar. Etwa 16 Millionen Menschen in Deutschland gehen so gut wie nie zum Zahnarzt und ihre Zähne sind noch völlig in Ordnung. Es gibt auch Menschen, die regelmäßig ihren Zahnarzt besuchen und trotzdem haben sie ständig Zahnprobleme. Zahnärzte behandeln meist nur die Symptome und Auswirkungen einer Zahnkrankheit, die wirkliche Ursache wird außer Acht gelassen. Dabei könnten so viele Zähne gerettet werden. Leider verdienen die meisten aber so nicht genug Geld, wenn sie nicht rigoros zur Zange oder zum Bohrer greifen. Viele Menschen haben aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen beim Zahnarzt eine regelrechte Zahnphobie. Sobald sie nur das Wort hören, steigt der Puls, und sie beginnen zu schwitzen. Das kann sich soweit auswirken, dass sogar die Kinder des Patienten mit der Angst angesteckt werden. Ein guter Zahnarzt ist einfühlsam. Bevor er überhaupt mit der Behandlung beginnt, wird er versuchen dem Patienten die Angst zu nehmen, indem er diesem alle Fragen beantwortet. Gute Mediziner bohren auch nicht sofort oder ziehen gleich die zähne, sie versuchen alles um den Zahn, der vorhanden ist zu retten. Das dauert manchmal lang, und wenn der Patient geheilt ist, dann hat der Arzt nicht viel zu tun. Dafür freut er sich mit seinem Patienten über die erfolgreiche Behandlung.
Juni 21st, 2010
Tags: Zahnarzt, Zahnarztphobie













